Die ersten Bestandteile des Polytechnikums bildeten die Weinbrennerische Bauschule, die Gewerbeschule und die Lehranstalt von Tulla für Planzeichnen und Ingenieurwesen.
Am Donnerstag, den 9. November trafen sich einige Polytechniker, um einen Verein zur Erhebung gegenseitiger wissenschaftlicher Bildung zu gründen.
Am 20. November wurde eine Versammlung im Café Beck anberaumt.
Am 30. November wurde beschlossen, den Leseverein aufzunehmen, samt Inventar und Zeitschriften.
Es wurde beschlossen, daß jeder Studierende oder ehemalige Studierende am Polytechnikum Mitglied im PV werden kann.
Am 31. Januar wurde die Polytechnische Schule, an der bereits 1000 Studierende eingetragen waren, in den Rang der Technischen Hochschule erhoben.
Am 13. Juli erhielt der PV ein eigenes Lesezimmer im Polytechnikum.
Die Grundprinzipien des Vereins:
Mittel zum Zweck:
Lesezimmer darf für Gesangesübungen benutzt werden.
Der PV zählt 250 Mitglieder, das war ¼ der gesamten Studentenschaft!
Zur Friedensfeier kaufte der PV eine schwarz-weiß-rote Fahne.
Prof. Grashof und der Dichter Josef Victor von Scheffel waren Gäste des 13. Stiftungsfestes.
Zum Stiftungsfest war der regierende Großherzog Friedrich I zugegen. Der Landesfürst gab der Technischen Hochschule den Namen „Fridericana".
Dem PV wurde die Vertretung der Studentenschaft übergeben.
Der PV verzichtet freiwillig auf das Recht der Studentenvertretung.
Der PV bekam ein neues Lesezimmer im Hauptbau in der Kaiserstraße 12.
Gründung der AH-Schaft.
Der Verein nimmt offiziell die Farben der Stadt Karlsruhe, Rot - Gelb - Rot, als Vereinsfarben an, welche gleichzeitig auch die Farben des Landes Baden (Gelb - Rot - Gelb) sind.
Gründung des Akademischen Geometervereins. (später AWV Catena)
Zum 55. Gründungstag beziffert sich die Ehrentafel auf 37 Gefallene des 1. Weltkriegs.
Erste Stimmen über ein Verbindungshaus werden laut.
Am 16. November wurde ein Kaufvertrag über ein Haus in der Gartenstraße 44 unterzeichnet, welches aber wegen der großen Wohnungsnot nie bezogen werden konnte. Man rettete dadurch das PV-Vermögen über die galoppierende Inflation hinweg.
Der PV hat noch eine Unterkunft im Hauptgebäude der TH Kaiserstr. 12. Im 2. Obergeschoß befand sich nach wie vor das Lesezimmer mit der recht stattlichen Bibliothek von rund 1500 Bänden. In dieser Zeit vollzog sich auch eine stärkere Wandlung vom traditionellen Leseverein zur wissenschaftlichen Verbindung.
Das Stiftungsfest wurde zusammengelegt mit der Hundertjahrfeier der Technischen Hochschule.
Mit dem Erlös durch den Verkauf des Bundeshauses in der Gartenstraße 44 wurde das jetzige Bundeshaus in der Bismarckstr. 61a erworben (Baujahr 1882, siehe Geschichte des Bundeshauses).
Am 24. Januar wird der PV in den Werningeroder schwarzen Verband aufgenommen.
Der PV wurde Zwangsaufgelöst und der nationalsozialistischen Kameradschaft „Carl Benz" untergeordnet. Gleichzeitig wurde der jetzige Hausverein gebildet, um das Bundeshaus vor der Zwangsversteigerung zu retten. Es wurden die gesamten studentischen Organisationen zerschlagen und in ihre bestehenden Zusammenhänge aufgelöst.
Die AH-Schaft der AWV Catena stieß als gleichberechtigter Partner zur Kameradschaft Carl Benz dazu.
Schließung der Technischen Hochschule „Fridericana".
Wiedereröffnung der Technischen Hochschule.
Das Bundeshaus wurde durch einen schweren Luftangriff zerstört.
Im 2. Weltkrieg fielen 45 Bundesbrüder.
Als Vorbedingung für ein Studium an der TH Karlsruhe, war ein Arbeitseinsatz von 100 Stunden abzuleisten, der am 29. September auf 250 Stunden erhöht wurde.
Am 8. Mai fand die erste Versammlung auf dem Haus statt, um die Neugründung des Polytechnischen Vereins zu besiegeln.
Am 27. Mai begann man mit den ersten Aufräumarbeiten am Bundeshaus
Am Sonntag, den 6. Juli, fand der erste Tanznachmittag des PV´s statt. Laut seriöser Überlieferung war es ein nettes Fest, ganz ohne Alkohol!
Am 18. November wurde der Polytechnische Verein offiziell durch die amerikanische Militärregierung wieder zugelassen.
Am 9. Oktober wurde auf einem Konvent der Wiederaufbau des Bundeshauses besprochen.
10.-12. Juli wurde im Rahmen des Stiftungsfestes die Neueinweihung des Bundeshauses begossen.
Die erste Frau wurde in den PV aufgenommen.
Das 140-jährige Bestehen des PV wurde gebührend begangen; der PV prosperiert und gedeiht.